Politik und Zeitgeschichte

Fritz Bauer - der Staatsanwalt und die Auschwitz-Prozesse

Auschwitz ist heute weltweit bekannt, ist zu einem Synonym geworden und zu einem Symbol für den Holocaust, den Massenmord an Millionen Menschen. Dass der Holocaust tief im Bewusstsein der Menschen verankert ist, verdankt die Welt zu einem beachtlichen Teil dem Juristen Fritz Bauer. Zunächst von Braunschweig aus, später als Generalstaatsanwalt von Frankfurt am Main, initiiert Fritz Bauer mehrere bedeutende Verfahren, die sich mit dem Unrechtsstaat der Nationalsozialisten und seinen Folgen befassen. Nicht allein die Bestrafung der Angeklagten stand für Bauer im Vordergrund, sondern die Schaffung eines demokratischen Rechtsbewusstseins. 


Doch wer war der Mensch Fritz Bauer? Was trieb ihn an in seinen unermüdlichen Bestrebungen? Und was hielt die zeitgenössische Justiz von dem Engagement des Generalstaatsanwalts? Sein letztes Verfahren, das er ab 1965 plant, betrifft die Justiz im Nationalsozialismus. Doch Fritz Bauer stirbt am 1. Juli 1968 im Alter von 64 Jahren. Die NS-Justiz wird in der Bundesrepublik anschließend von niemandem mehr zur Rechenschaft gezogen.

Termin


11.07.2022 - 15.07.2022

 

Referenten


Anne Wengenroth, Politologin und Kommunikationstrainerin

Andreas Gudat-Wengenroth, Politologe und Kommunikationstrainer

 

Leitung


Gunter Geiger, Dipl.-Volkswirt Direktor Bonifatiushaus Fulda

 

Kostenbeitrag


Kostenbeitrag für Unterbringung, Verpflegung und Seminarunterlagen: 

240,00 € im Einbettzimmer 

210,00 € im Zweibettzimmer

 

Anmeldung


bis zum 30.05.2022 telefonisch unter der Tel.-Nr. 0661/8398-120 oder E-Mail an katholische.akademie@bistum-fulda.de

 
 

Katholische Akademie des Bistums Fulda

Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 

Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 
 


© Katholische Akademie des Bistums Fulda

 

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