Zeitzeugengespräche und Lesungen an Fuldaer Schulen: „Nie gefragt – nie erzählt“ – Erinnern für die Zukunft

Fulda, 19. August 2025 – In Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet die Katholische Akademie des Bistums Fulda am 27. und 28. August 2025 an drei Fuldaer Schulen – der Freiherr-vom-Stein-Schule, dem Marianum und der Richard-Müller-Schule – Lesungen und Zeitzeugengespräche unter dem Titel „Nie gefragt – nie erzählt“.


Grundlage der Veranstaltung ist das gleichnamige Buch „Nie gefragt – nie erzählt. Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden“ von Hans Riebsamen (Autor) und Rafael Herlich (Fotograf). Gemeinsam mit einer der im Buch porträtierten Personen treten sie in den Dialog mit Schülerinnen und Schülern, um die Geschichten von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien sichtbar zu machen – Geschichten, die oft über Generationen hinweg verschwiegen wurden.


Ziel der Veranstaltungen ist es, das Bewusstsein für das heutige jüdische Leben in Hessen zu stärken und zugleich die Spuren der Shoah und ihrer bis heute nachwirkenden Traumata greifbar zu machen. Die persönliche Begegnung mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen eröffnet den Jugendlichen einen emotionalen und reflektierten Zugang zu Themen wie Erinnerungskultur, Aufarbeitung und der Bedeutung der eigenen Familiengeschichte.


Die Veranstaltung ist Teil des Engagements beider Institutionen für demokratische Bildung, historische Aufklärung und eine lebendige Erinnerungskultur.

Katholische Akademie des Bistums Fulda

Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 

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© Katholische Akademie des Bistums Fulda

 

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