Neue Konvention, wiedergewählter Vorstand: Vorstandsvorsitzender Gunter Geiger zeigt sich dankbar für die gute Zusammenarbeit.
Fulda, 13. November 2025 – Unter dem Titel „Gott ist und will Einbeziehung“ hielt Prof. Dr. Ansgar Kreutzer, Professor für Systematische Theologie an der Universität Gießen, am gestrigen Abend einen eindrucksvollen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kirche und Gewerkschaft“. In seiner Ansprache beleuchtete Kreutzer die zentrale Rolle der Kirche und der christlichen Religion im Kontext des sozialen Zusammenhalts und stellte die Frage, wie Kirchen an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in Bezug auf Integration und Inklusion mitwirken können.
Im Zentrum stand die jüngst erschienene Edition des Tagebuches von Horst Teltschik aus der Zeit der Wiedervereinigung. Horst Teltschik war einer der engsten Vertrauten des »Kanzlers der Einigung«, Helmut Kohl, und sein wichtigster Berater in Fragen der Außenpolitik.
Der Krieg in der Ukraine erschüttert Europa und fordert uns zu einem differenzierten Blick auf die Realität. In zwei Veranstaltungen bieten wir Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven und suchen gemeinsam nach Wegen, inmitten des Ungewissen Hoffnung zu finden.
„Schwarzer Dienstag – unter diesem Schlagwort beschreibt Dr. Christoph von Marschall ein Szenario eines russischen Angriffs im Jahr 2028 in Litauen. Bei einem Akademieabend an der Katholischen Akademie des Bistums Fulda erläuterte der Journalist und Buchautor die Umstände und Konsequenzen, die sich aus diesem Szenario ergeben.
In Zeiten äußerer und innerer Bedrohung einer offenen, pluralen Demokratie und ihrer Grundwerte kommt der politischen Jugendbildung die zentrale Aufgabe zu, den Wert der Demokratie sichtbar zu machen, über ihre Bedrohungen aufzuklären, die eigenständige politische Meinungs- und Urteilsbildung von jungen Menschen und ihre politische Handlungsfähigkeit zu stärken.
„Wir schaffen Dialogräume zu den brennenden gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen und suchen darin nach Lösungen zusammen mit allen politischen und weltanschaulichen Gruppierungen, außer der extremen Rechten“
Desinformation, Fake News und KI-generierte Inhalte stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wie können wir Fakten von Fiktion unterscheiden und Vertrauen in Informationen stärken?
Eine besonderen Ausstellung, bei der Live-Performance begegnen Schriftkunst und Klang auf eindrucksvolle Weise.
Dass Propaganda von der Macht der Bilder lebt, das wissen insbesondere Diktatoren und totalitäre Regime. Bei dem Akademieabend „Der deutsche Film unter dem Hakenkreuz – Das lange Leben der NS-Propaganda“ ging es um offene und versteckte Beeinflussung von Menschen durch bewegte Bilder.
Unter dem Titel „Gefangen im Netz der Desinformation: Wege zur Aufklärung und effektive Handlungsstrategien“ fand gestern die diesjährige Veranstaltung der Tagungsreihe „mepodi – Medienbildung politisch und digital“ in Fulda statt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medien, Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten über aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Desinformation sowie mögliche Wege, dem wachsenden Vertrauensverlust in Medien und Informationen entgegenzuwirken.
Beirat der Katholischen Akademie Fulda tagt in erweiterter Besetzung Der neu ausgerichtete und erweiterte Beirat der Katholischen Akademie des Bistums Fulda kam zu seiner Herbstsitzung zusammen.
Fulda, 19. August 2025 – In Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet die Katholische Akademie des Bistums Fulda am 27. und 28. August 2025 an drei Fuldaer Schulen – der Freiherr-vom-Stein-Schule, dem Marianum und der Richard-Müller-Schule – Lesungen und Zeitzeugengespräche unter dem Titel „Nie gefragt – nie erzählt“.
„Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – auch in Fulda. Eine Spurensuche auf dem Zentralfriedhof Fulda und an weiteren Orten“– unter diesem bewegenden Motto gedenken Schülerinnen und Schüler der Richard-Müller-Schule den Zwangsarbeitern, die während des Zweiten Weltkriegs in Fulda und Umgebung leiden mussten und auf dem Zentralfriedhof ihre letzte Ruhe fanden. In einer dreitägigen Projektarbeit setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Schicksalen dieser Opfer auseinander, die im nationalsozialistischen Regime als „Untermenschen“ behandelt und ohne Rechte gefangen gehalten wurden.
Die Ausstellung kann bis zum 04.07.2025 werktags von 9 bis 17 Uhr im Bonifatiushaus besichtigt werden.
Katholische Akademie des Bistums Fulda
Neuenberger Str. 3-5
36041 Fulda
Telefon: 0661 / 8398 - 0
© Katholische Akademie des Bistums Fulda
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