AKSB-Jahrestagung 2025 und AKSB-Mitgliederversammlung 2025: Neue Konvention, wiedergewählter Vorstand
Am 17. und 18. November tagte die AKSB zum Thema „Erinnerungskultur(en) unter Druck – Perspektivwechsel in der (historisch-)politischen Bildung“ im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg. Im Anschluss traf sich die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e. V. zur jährlichen Mitgliederversammlung, um einen neuen Vorstand zu wählen und die überarbeitete Vereinskonvention „Wertevoll politisch bilden.“ vorzustellen. Dabei wurde der bestehende Vorstand erneut von den Vereinsmitgliedern gewählt.
Facettenreiche Workshops, interessante Vorträge: Historisch-politische Bildung im Fokus
Die AKSB-Zentralstelle begrüßte ihre Mitglieder mit einem durchdachten Programm rund um die Frage: Braucht historisch-politische Bildung angesichts eines wachsenden geschichtlichen Unwissens und steigender Desinformation einen Perspektivwechsel? Den Auftakt bildete der AKSB-Vorsitzende Gunter Geiger mit seiner Begrüßungsrede. Es folgten Vorträge von Siegfried Grillmeyer, dem Direktor des Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg, einer Arbeitsgruppe des historischen Schwerpunkts der AKSB selbst sowie Dr. Ulrike Schrader, der Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge in Wuppertal. Der Nachmittag bot passend dazu vier interaktive Workshops rund um historisch-politische Bildung und aktuelle Herausforderungen im Hinblick auf rechtsextreme Anfeindungen on- und offline. Am zweiten Tag wurde das Angebot durch drei interessante Exkursionen ins Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, ins Memorium Nürnberger Prozesse und zu einem Post-Kolonialen Stadtrundgang (Critical Walk), organisiert durch die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland – Nürnberg e. V., komplettiert. Den Ausklang der Jahrestagung bildete eine Podiumsdiskussion der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus mit Erzbischof Herwig Gössl des Bistums Bamberg, Matthias Kühne, Projektmitarbeiter der Katholischen Erwachsenenbildung des Landes Sachsen-Anhalt, sowie AKSB-Geschäftsführerin Andrea Rühmann aus der Geschäftsstelle in Bonn.
Applaus für die neue AKSB-Konvention rund um die Werte des Vereins
Auf der an die Jahrestagung anschließenden Mitgliederversammlung stand vor allem eins im Fokus: die neue Vereinskonvention. Unter dem Titel „Wertevoll politisch bilden.“ stellte die AKSB-Geschäftsstelle das Werk vor, das vorherige Fassungen um neue wichtige Punkte ergänzt. Die Konvention ist Ausdruck des Selbstverständnisses des Vereins, das sich aus der katholischen Soziallehre speist und sich dem Schutz der Demokratie, dem christlichen Menschenbild und der christlichen Gesellschaftsethik verpflichtet weiß. Besonders deutlich macht dies u. a. der Artikel von Benedikt Widmaier, der die Bedeutung katholischsozialer Geschichtsbildung historisch und perspektivisch aufzeigt.
Vorstand wurde wiedergewählt: Vorstandsvorsitzender Gunter Geiger zeigt sich dankbar für die gute Zusammenarbeit
Bei der Neuwahl des AKSB-Vorstands gab es keine Überraschungen: Dieser wurde in seiner bewährten Konstellation wiedergewählt. Der erste Vorsitzende Gunter Geiger, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Fulda, bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Unterstützung und unterstrich die Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft für Demokratie und katholisch orientierte politische Bildung in Deutschland: „Ich bin dankbar dafür, dass wir nach wie vor als starker Pfeiler der politischen Bildung in Deutschland agieren. Uns als Vorstand ist dies nur deshalb möglich, weil wir verlässliche Mitglieder und eine engagierte Geschäftsstelle haben, die gemeinsam für katholischsoziale Bildung, Demokratie und den Zusammenhalt der AKSB arbeiten.“ Neben Gunter Geiger konnten auch die anderen Vorstandsmitglieder erneut überzeugen: Martina Weishaupt, Organisatorin für Drittmittel aus der Akademie der Diözese in Rottenburg-Stuttgart als zweite Vorsitzende, Dr. Nike Alkema, Direktorin der Akademie am Tönsberg in Oerlinghausen, Marcel Speker, Akademie-Direktor des Ludwig-Windhorst-Hauses in Lingen, und Michael Engbers, Geschäftsführer und Hausleiter des Marstall Clemenswerth und Jugendkloster Ahmsen e. V. in Sögel.
Katholische Akademie des Bistums Fulda
Neuenberger Str. 3-5
36041 Fulda
Telefon: 0661 / 8398 - 0
© Katholische Akademie des Bistums Fulda
Katholische Akademie des Bistums Fulda
Neuenberger Str. 3-5
36041 Fulda
© Katholische Akademie des Bistums Fulda